BENEDICTUS – VOKALMUSIK DER RENAISSANCE

BENEDICTUS – VOKALMUSIK DER RENAISSANCE

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Trotz Regenwetters war der „Mittagsklang“ am feiertäglichen 3.10. 2020 sehr gut besucht. Unter Beachtung der Coronaregeln war das Hauptschiff fast voll und sogar in den Seitenschiffen und auf der Empore saßen Zuhörer*innen.

In diesem Jahr dürstet es viele Menschen bedingt durch Covid 19 und die kulturellen Einschränkungen danach, mal wieder Livemusik zu genießen. Wohl eher unbeabsichtigt passt der dürstende Hirsch aus Psalm 42, den Palestrina mit dem Titel „Sicut Cervus“ vertonte, zu diesem Ansinnen (wobei der Psalmist nach Gott dürstet und nicht nach Livemusik).

Dieses Werk war nur eines von acht, welches das VOX BONA Vokalensemble in der Reihe „Mittagsklang“ in der Kreuzkirche zu Gehör brachte. Da durch die aktuellen Corona-Bestimmungen weiterhin sängerische Vorsicht geboten ist, sangen die Sänger*innen mit großen Abständen – sowohl innerhalb des Chores als auch zum Publikum. Beachtlich ist der Abstand innerhalb des Chores auch deshalb, weil viele der aufgeführten Stücke doppelchörig gesetzt waren, also acht verschiedene Stimmen gesungen wurden – bei neun Sänger*innen eine schöne Leistung.

Ein Besucher des Mittagsklangs ließ sich gar zu dem Kommentar „Die Sänger standen in großen Abständen, waren aber musikalisch ‚ganz dicht beieinander‘“ hinreißen. Im Zentrum des etwa halbstündigen Programms stand a capella-Renaissance-Musik mit Werken von Heinrich Schütz, Thomas Tallis, Giovanni Gabrieli u.a.

Christina Dörschel

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